Rege Bauaktivitäten am Toeppersee

Geschrieben von Manfred Grenzel am in Aktuelles

Am Toeppersee herrschen rege Bauaktivitäten. Zu verdanken ist dies den Beschlüssen, die die Politik im letzten Jahr auf den Weg gebracht hat. „Wir haben die Anregungen der Bürger aufgegriffen und für eine schnelle Umsetzung gesorgt, die man jetzt auch sehen kann“, so Ratsherr Reiner Friedrich.

Mit der Rampe an der Beeckstraße ist bereits die Strecke mit den größten Schäden fertig saniert. Ihr folgt ab dieser Woche eine etwa 1.000 Meter lange Wegesanierung entlang des Bahndamms (Nr. 10 auf dem Plan).

Die Mehrgenerationen-Bewegungsfläche wird nach Meinung von Friedrich ein beliebter Treffpunkt werden. „Nach Corona sollen hier Senioren genauso wie Freizeitsportler ihren Spaß finden.“ Der Platz ist kurz vor der Fertigstellung.

Der Rückbau und die Neugestaltung der Sitzbereiche am Toeppersee beginnt in der 20. Kalenderwoche. Als Auftrag ausgeschrieben und im Anschluss an diese Strecke sind dann die Wege entlang des Spielplatzes mit nochmals fast 600 Metern.

Für das nächste Jahr stehen die weiteren Wegstrecken auf dem Plan.

Allerdings ist Friedrich irritiert, dass die Wegesanierung von der Ringstrasse aus noch nicht, wie von der Bezirksvertretung und dem Rat beschlossen, begonnen wurde (Maßnahme 8 auf dem Plan). Auf seine Nachfrage erhielt er die Auskunft, die Wege mit dem größten Sanierungsbedarf seien vorrangig bearbeitet worden. Ferner war ein Gesichtspunkt, die Freizeitaktivitäten der Menschen nicht zu sehr zu beeinträchtigen.

Momentan werde aber das Leistungsverzeichnis zu dieser Maßnahme erstellt und danach unverzüglich ausgeschrieben. Die Erneuerung des Weges soll dann zum Anfang der Sommerferien beginnen.

Ratsherr Friedrich: „Es wurde beschlossen, diese Maßnahme vorrangig auszuführen. Dass politische Beschlüsse nicht beachtet werden, ist für mich inakzeptabel. Lamentieren hilft aber nicht weiter. Jetzt hat die umgehende Umsetzung oberste Priorität und wird von uns engmaschig begleitet.“

Die Mehrgenerationen Bewegungsfläche wird bald fertig sein.

Auf dem Pickert vorläufig Anliegerstraße

Geschrieben von Manfred Grenzel am in Aktuelles

Im Rahmen der baustellenbedingten Sperrung der Düsseldorfer Straße in Moers, hat sich die Stadt Moers entschlossen, den Ausweichverkehr aus Moers herauszuhalten. So ist die Durchfahrt über Moerser Nebenstraßen wie zum Beispiel dem Kirchweg nur für Anlieger frei. Entsprechende Schilder stehen an der Düsseldorfer- und Römerstraße.

Problematisch bleibt es aber auf der Rheinhauser Seite. Die Idee der Planer war wohl, dass der Verkehr über die Römerstraße bis zur Kreuzung Moerser Straße (am REWE Markt) geleitet wird. Da sich an der dortigen Behelfsampel oft lange Rückstaus bilden, nehmen viele Autofahrer eine Abkürzung über die Straßen Auf dem Pickert, Neustraße und Unterstraße um auf die Moerser Straße zu gelangen. Diese Straßen sind durch die Sperrung der Cölvebrücke ohnehin schon größeren Verkehrsbelastungen ausgesetzt.

Von Anwohnern auf dieses Problem angesprochen konnte SPD Ratsfrau Elke Patz nun für eine schnelle Lösung sorgen. Nach einem Telefonat mit der Verwaltung sagte man ihr zu, dass die Straße Auf dem Pickert für die Dauer der Baustelle zur Anliegerstraße erklärt wird. Eine entsprechende Beschilderung wurde am 30. April aufgestellt. Elke Patz erfreut: „Innerhalb von zwei Stunden hatte ich die Zusage der Verwaltung nach zwei Tagen war es umgesetzt. Das nenne ich unbürokratisch.“

Update: Auch die Rubensstraße soll nun zeitnah zur Anliegerstraße werden.

Auf dem Pickert in Rheinhausen vorläufig Anliegerstraße

Straßensanierung in Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen geht weiter

Geschrieben von Manfred Grenzel am in Aktuelles

Die erste Runde des vom Rat beschlossenen Programms der Straßendeckenerneuerung mit einem Kostenaufwand von 0,8 Mio. Euro wurde im Bezirk Rheinhausen im 4. Quartal des letzten Jahres erfolgreich abgeschlossen. Die ersten Straßen im Bezirk verfügen über eine neue Straßendecke. Und es geht weiter. Für 2020 und 2021 sind jeweils rund drei Millionen Euro für dieses Programm eingeplant. So kann man davon ausgehen, dass nach Abschluss der Maßnahme ein Großteil der Straßen über eine intakte Fahrbahndecke verfügt.

SPD Ratsherr Reiner Friedrich weiß schon, wo es in den nächsten Wochen weiter gehen soll. So wird in Hochemmerich die Rheinstraße zwischen Moerser Straße und Deichstraße neu ausgebaut. In Rumeln steht die Verbindungsstrasse zwischen Dorfstraße und Moerser Straße am Rumelner Markt auf dem Plan. Ebenfalls wird der von den Anwohnern lang ersehnte Ausbau der Ringstraße zwischen Hausnummer 62 und 68 vollzogen. Dieser Bereich wird dann mit Rollatoren und Rollstühlen wieder gut befahrbar ist sein.

Die Entscheidung, welche Straßen mit einer neuen Decke versehen werden, liegt bei den Wirtschaftsbetrieben in Absprache mit dem Planungsamt. Infrage kommen Straßen, die noch über einen guten Untergrund verfügen und somit schnell saniert werden können. Es werden auch nur in den Straßen die Straßendecken erneuert, in denen in den nächsten Jahren keine Rohrverlegungs- oder Kanalbauarbeiten durchgeführt werden müssen. Für die Anlieger fallen dabei keine Kosten an, da nur die reine Straßendecke erneuert wird. So kann mit dieser Maßnahme, die der Rat der Stadt auf Antrag der SPD-Fraktion im Frühjahr 2019 beschlosssen hat, der Zustand der Straßen kurzfristig und preiswert verbessert werden. Zum Erneuern der Fahrbahndecke muss die jeweilige Straße oder der Straßenabschnitt in der Regel nur für drei bis vier Tage gesperrt werden.

Die sanierte Brunnestraße.

Bergheim nominierte Kandidaten für Rat und Bezirk

Geschrieben von Manfred Grenzel am in Aktuelles

Die Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Bergheim nominierte die Kandidaten des Ortsvereins für Rat und Bezirk. Die abschließende Wahl der Kandidaten findet auf einem Unterbezirksparteitag statt. Für die Bezirksvertetung gehen Jörg Schormann und Elisabeth Liß ins Rennen. Als Kandidaten für den Rat der Stadt Duisburg nominierte die Versammlung Reiner Friedrich und Dietmar Bluhm. Bluhm folgt auf Elke Patz, die nicht mehr kandidierte.

Nominiert für den Rat sind Reiner Friedrich (l) und Dietmar Bluhm (r). Die langjährige Ratsfrau Elke Patz (m) kandidierte nicht mehr.
Nominiert für den Rat sind Reiner Friedrich (l) und Dietmar Bluhm (r). Die langjährige Ratsfrau Elke Patz (m) kandidierte nicht mehr.
Nominiert für die Bezirksvertretung sind Jörg Schormann und Elisabeth Liß.
Nominiert für die Bezirksvertretung sind Jörg Schormann und Elisabeth Liß.

Neujahrsempfang der SPD Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen

Geschrieben von Manfred Grenzel am in Aktuelles

Vereine und Bürger treffen Politik

Zum traditionellen Neujahrsempfang lud der SPD Bezirksverband Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen am Samstag (4.Januar) ein. Im Gemeindesaal der Erlöserkirche an der Beethovenstraße folgten viele Vertreter von Verbänden und Vereinen aus dem Bezirk dieser Einladung. SPD Ratsherr Reiner Friedrich, als Vorsitzender des Bezirksverbandes und Gastgeber des Empfangs, betonte die Wichtigkeit dieser Tradition: „Natürlich suchen wir das ganze Jahr über das Gespräch mit den Bürgern. Dieser Empfang zu Beginn des Jahres ist aber eine gute Gelegenheit, viele aktive Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen, die sich untereinander austauschen können und mit Politikern über ihre Wünsche und Probleme zu sprechen.“

Dazu boten sich Bezirksvertreter, die Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske und SPD Ratsmitglieder an. Für die Bundespolitik waren Bundestagsmitglieder Bärbel Bas und Mahmut Özdemir nach Rheinhausen gekommen. Die Landespolitik vertraten Rainer Bischoff und Sarah Philipp. Letztere war auch Rednerin des Empfanges.

Die Landtagsabgeordnete sieht die SPD für die kommende Kommunalwahlen gut aufgestellt, wies aber darauf hin, dass die Wahlen nicht einfach werden. „Wenn man viele Mandatsträger hat, ist man auch angreifbarer.“ Doch es habe sich einiges Positives getan, auf das man verweisen könne. Im Bereich Wirtschaft und Arbeit gibt es seit Jahren einen ständigen Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäfigten am Standort Duisburg. Rund 177.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bei Duisburger Unternehmen konnte die Arbeitsagentur im letzten Jahr vermelden. Damit wurde ein neuer Höchststand nach Mitte der 90er Jahre erreicht.

Im Bereich Wohnen setzt sich die Stadt für sozial bezahlbaren Wohnraum ein. Insbesondere auch für barrierefreies Wohnen, das es den Menschen erlauben soll, möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Hierfür hat sich die Stadt Duisburg im letzten Jahr die Rekordfördersumme von 78 Millionen Euro sichern können. Damit sollen unter anderem 410 Mietwohnungen modernisiert und 237 Wohnungen neu gebaut werden.

Als dritten Punkt verwies Sarah Philipp auf den Haushalt der Stadt Duisburg, der schon mehrfach in Folge ausgeglichen ist, ohne dass es zu einem sozialen und kulturellen Kahlschlag gekommen sei. Doch trotz dieser enormen Anstrengungen wird die Stadt ohne Altschuldenhilfe nicht auskommen, wenn sie langfristig ihren Gestaltungsspielraum behalten möchte. Sarah Philipp: “Wenn es um soziale Wirtschaftspolitik, Wohnungs- und Bildungspolitik geht, kommt man an der SPD nicht vorbei.“

v.l. Sarah Philipp (MdL), die Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas sowie Gastgeber Ratsherr Reiner Friedrich, Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen.